Deep from the heart of the Ruhrpott, genauer gesagt aus Dortmund, kommt dieses Powertrio um die Ecke. Vor knapp zwei Jahren sind die Drei mit ihrem Debüt Neuzeit zum ersten Mal öffentlichkeitswirksam in Erscheinung getreten. Ihr neues Album delir.ium führt die geneigten Zuhörenden in neue Sphären aus Stoner, Prog, Grunge, Psychedelic und Post Punk. Delirium, schon der Titel fällt mit der Tür in ein Haus aus Verwirrungen, bewusster Bewusstseinsverstörung, lethargischer Ruhe und schwerer Aufgeregtheit, Euphorie oder Apathie. Temporäre Dissonanzen, unerwartete Tempowechsel, sphärische Klangstrukturen zeichnen den experimentierfreudigen Sound von Thomas Köller, Daniel Simon, Frank Weckert aus.
Die insgesamt sechs Stücke auf delir.ium fließen durch ruhige Eröffnungsparts, lange Tonschleifen, die mit brachialen Einsätzen unterbrochen werden oder von unerwarteten Breaks ins nächste Level katapultiert werden. Sie scheuen sich nicht vor epischen Längen und der gespitzten Dramaturgie des klassischen Prog, um alles im nächsten Moment mit einer Heavy Metal Keule in Trümmer zu schlagen.
Diesen Orkan aus Klang- und Gefühlswelten bringen Last Bølt Ceremony auf der dazugehörigen Tournee im kommenden Februar sogar bis ins ferne Thailand. Ein Abstecher nach Griechenland ist ebenfalls ins Planung. Also Augen auf, wer Anfang 2027 in der Weltgeschichte unterwegs ist und Bock auf ein Konzert unter Palmen hat.
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Last Bølt Ceremony – delir.ium //Paranoia Productions / Cargo // VÖ: 10.10.2026 // > Bandcamp
