Bismut – Matsutake

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Mit instrumentalen Stoner- und Psychedelic-Bands ist die westliche Welt mehr als reich gesegnet. Um in der Szene aufzufallen, braucht es eine gewisse Eigenständigkeit und den Willen sich durchzusetzen. Bismut aus den Niederlanden werfen mit Matsutake zum vierten Mal ihren Hut in Form einer neuen Veröffentlichung in den Ring. Als gern gesehener Gast auf den großen einschlägigen Festivals wie Dunajam, Tabernas, Into the Void, Zwarte Cross, Sonic Whip, Stonerfall, Yellowstock, Desert Fest Antwerp, Alterna Sounds Fest oder dem Psychedelic Network Festival wirkt es nicht weiter Wunder, dass der Sound des Trios aus Nijmegen einen sehr improvisativen und spontanen Charakter verströmt. Improvisation und freies Zusammenspiel sind ja sowas wie der Cuba Libre unter der musikalischen Darbietung. Einfach in den Zutaten, klar im Ablauf aber am Ende kommt es auf das Mischungsverhältnis an.

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Und die wohltemperierte Portionierung der Komponenten aus Progressive Rock, Doom, Metal, Stoner und Psychedelic gelingt Peter Dragt (Drums), Huibert der Weduwen (Bass) und Nik Linders (Guitar) auf ihrem neuen Album Matsutake in äußerst angenehmer Form. Die sechs Tracks wirken angenehm unproduziert und naturbelassen. Bismut setzen in ihren Kompositionen auf rohe Energie, hypnotische Riffs und komplexe Songstrukturen. Der Sound fließt warm und analog aus den Boxen und lässt jedem Instrument aus der klassischen Rock-Trio-Besetzung immer wieder Zeit und Raum, um mit seltsamen und wunderbaren Klängen um die Gunst der Zuhörenden zu buhlen.


Bismut – Matsutake // Tonzonen Records / Cargo Records // VÖ: 24.04.2026 // > Bandcamp