Deb Demure & Mona D. fluten München mit Synth-Melancholie
Post-Wave trifft Transzendenz – Drab Majesty laden ein zum Soundtrack eines endlosen Dämmerzustands und hauchen dem New Wave der 80er ein neues Leben ein. Ihre Post-Wave-Hymnen klingen nach Depeche Mode, Joy Division und Film-Noir, während auf der Bühne aus Synths epische Soundlandschaften werden. Am 14. Juni kehrt das Duo aus Los Angeles endlich wieder nach München ins ZIRKA zurück. Wir verlosen Freikarten!
Drab Majesty machen keine halben Sachen. Wenn Deb DeMure (Andrew Clinco) und Mona D. (Alex Nicolaou) auf der Bühne erscheinen, dann wabert der Nebel nicht nur aus der Maschine, sondern aus einer anderen Dimension. Ihr Klang? Wie Joy Division unter Valium, Depeche Mode mit Weltraumtrauma oder die letzte Lovestory auf einem untergehenden Raumschiff. Am 14. Juni nehmen uns die beiden im ZIRKA mit auf ihre ganz eigene, glitzernd-düstere Traumreise.
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Was einst 2011 als innerer Exorzismus begann – Clinco schrieb Songs, die sich anfühlten, als kämen sie nicht von ihm selbst – wurde zum Ritual. Drab Majesty war geboren. Doch statt sich bloß ein paar Synths unter den Arm zu klemmen, erschuf Clinco alias Deb DeMure eine komplette Persona: 1,95 Meter androgyne Eleganz, schimmerndes Make-up, zerbrechlich-stolze Gestik. Eine Figur, die wie aus einem David Lynch-Film gefallen scheint – nur mit mehr Delay auf der Gitarre. Doch hinter der Ästhetik steckt mehr als nur Retro-Fetisch. Drab Majesty ist ein Spiegelkabinett der Gegenwart, in dem sich Identität, Nostalgie und Spiritualität miteinander verheddern. Songs wie Ellipsis sind keine bloßen Tracks, sondern Gebete im Licht von Strobos und Sternenstaub. Ihre EP An Object in Motion – inklusive der zauberhaften Slowdive-Kollabo mit Rachel Goswell – zeigt, wie tief die beiden graben, ohne je das Tanzen zu verlernen.
Debs Kindheit zwischen Hollywood-Grau und Beverly-Hills-Glamour war voll von Gegensätzen. Seine Großmutter wurde zur Muse, Busfahrten zu soziologischen Studien. Drab Majesty ist das Echo all dieser Eindrücke – von Verlust, Verletzlichkeit und dem Versuch, im Lärm der Welt einen eigenen Frequenzbereich zu finden. Seitdem ist jeder Song ein Balanceakt zwischen Synthpop-Kathedrale und Cold-Wave-Collaps. Im ZIRKA werden Drab Majesty ihr glitzerndes Pathos auf eure Synapsen schütten. Wer also bereit ist für melancholische Ekstase, interstellare Arpeggios und den vielleicht schönsten Soundtrack zum Ich-Verlieren, sollte sich diesen Abend (Samstag, der 14. Juni 2025) fett in Neon im Kalender eintragen.
Die Gewinner:innen unserer Kartenverlosung wurden informiert.
curt präsentiert: Drab Majesty > Homepage // Support: Years of Denial // 14. Juni 2025 // ZIRKA // Beginn 19 Uhr // VVK 28 EUR zzgl. Gebühren
