Sauros – Offense

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Doom shall rise! Sauros gehen mit ihrem ersten Langspieler in die nächste Runde. Offense präsentiert die dunkle Seite des Metals mit all dem, was das Genre so reizvoll macht. Das Tempo ist langsam, die Riffs schwer. Filigrane Soli, ausufernde Arrangements, schnörkelhaftes Beiwerk – alles Fehlanzeige. Nicht sehr subtil, dafür konsequent und voller stoischer Kraft. Mit der düsteren Wucht aus Melancholie, unheilvoller Verzweiflung und Wut schleudern Sauros ihren gewollt simplen old school Doom aus den Boxen. Die Count Raven, Crowbar und Celtic Frost Einflüsse sind deutlich hörbar und das wollen die Nürnberger auch gar nicht erst groß verschleiern.

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Das unter der Regie von Gitarrist Nobbe aufgenommene und produzierte Album geht den Weg, der auf der Mini-CD Retreat eingeschlagen wurde, zielstrebig weiter. Das Sound wirkt hier noch dichter. Die gespielten Konzerte der vergangenen Monate haben die Band kompakter werden lassen. Brutal und ohne Kompromisse schlägt der Hammer of Doom mit maximaler Stärke zu. Im Sound der Franken wird Redundanz zum bedeutungsvollen Transponder für einen Zeitgeist, der geprägt ist vom Niedergang und Zersetzung. Sauros beschreiben schonungslos den akuten Zerfall der Gesellschaft, den zunehmenden Mangel an Ethik und Moral, sowie den Kampf gegen die eigenen inneren Dämonen. The Doomsayers are right!

Liebhaber*innen schwermütiger Klänge und zäher Kost sollten Offense auf alle Fälle ein wachsames Ohr schenken. Ein geschmackvoll düster gestalteter Tonträger kann als LP oder CD direkt üben den Bandkontakt erworben werden. Die Investition in diesen freundlosen Begleiter durch die kommende dunkle Jahreszeit lohnt sich!


Sauros – Offense // Eigenproduktion // VÖ: 04.09.2026 // > Bandcamp