BLKE bringen die Dämmerung und die langen Schatten in den sonst so locker-flockigen Sound des Psychedelic Rock. BLKE haben ihre Homebase in Berlin, kommen aber ursprünglich irgendwie aus der Undergroundszene in London. Viel ist bislang nicht herauszufinden über das Quartett. Jakob Buraczewski (Vocals / Guitar), Michael Drummer (Drums), Alex Kozmidi (bass), Steffen Kahles (Guitar / Synthesizer). Ein verwaschenes Bandfoto auf den noch dürren Socialmediakanälen. Dazu ein Platz im Line-Up des Desert Fest Berlin. Obendrauf gibt es bislang wohl eine EP und nun ein erstes, vollständiges Album. Andere Kombos machen da deutlich mehr Wirbel um ihr Dasein als diese vornehm zurückhaltenden Herren. Aber wer langsam startet hat noch das Potential, so richtig auf die Tube zu drücken. Ach ja, wer die Band BLKE mit der Band BLOKE in einen Topf wirft, der muss nicht lange umrühren um zu merken, das geht schon in Ordnung so.
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Aufbauend auf der rohen Energie des frühen Shoegaze und mit einem freundlichen Nicken in Richtung The Jesus And Mary Chain und den Dudes vom Black Rebel Motorcycle Club entwickelt sich auf dem Debütalbum ein Sound aus motorischen Rhythmen, verzerrten Gitarrentexturen und einer ausgeprägte Dynamik. Kontrolliertes Chaos und hypnotische Redundanzen verdichten sich zu einem Klangbild, bei dem man das heftige Vibrieren der Verstärkermembranen förmlich spüren kann.
BLKE – s/t // Tonzonen Records / Cargo Records // VÖ: 22.05.2026 // > Homepage
