Foto: Marvin Machler

15. Oktober
Agatha is Dead!

/

Mit dem Debutalbum von Agatha Is Dead! taucht das Substanz am 15. Oktober komplett in Post-Punk-Alternative-Rock ein: Der Sound des Berliner Quartetts pendelt zwischen roher Punk-Wucht und der atmosphärischen New-Wave-Dunkelheit, garniert mit einer Prise irischer Post-Punk-DNA à la Fontaines D.C.

Auf den 14 Tracks von Concrete (VÖ 11.09.2026) zeigt sich das in voller Bandbreite: mal mit Vollgas nach vorne, wie bei „Kind Regards“ mit saftigen Powerchords und drückendem Bass, mal mit kraftvoller Tiefe, in die man bei „Bedtime“ einfach reinfallen kann. Songs wie „Cold-Hearted“ (featuring SCHRAMM) wiederum stehen kurz davor zu explodieren, halten die Spannung aber bis zum Schluss – genau dieses Zerreißspiel zwischen Ausbruch und Zurückhaltung erzeugt den Sog, aus dem man nicht mehr rauskommt.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen


Die Stimme von Lilly Bartholomew-Günther ist voller Dringlichkeit – tief, aber warm. In einigen Songs wie z. B. „Courtroom Drama“ tritt zusätzlich Gitarrist Noah Oisin O’Donoghue ans Mikro und bringt eine weitere Klangfarbe rein. Über allem liegt eine Melancholie, die sich beim Einatmen förmlich durch die Blutbahnen zieht – so klingt bei Agatha Is Dead! die Auseinandersetzung mit toxischen Beziehungen und den emotionalen Gräben verschiedener Lebensphasen.

Im Substanz trifft dieses musikalische Zerreißspiel von Agatha Is Dead! auf eine Bühne, die genau die richtige Größe für einen Abend wie diesen hat: klein, eng, unmittelbar. Ein einmaliger Moment, den man sich nicht entgehen lassen sollte.


Agatha is Dead! > Homepage // 15. Oktober 2026 // Substanz // Einlass 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr // VVK 21,60 EUR zzgl. Gebühren