Foto: BTA

15. April
The Twilight Sad

Melancholie mit Nachhall: The Twilight Sad bringen den schönsten Krach der Welt ins Ampere

Am 15. April 2026 spielen The Twilight Sad im Ampere in München und verwandeln den Club wie schon einige Jahre zuvor in ein Meer aus Feedback, Pathos und Gänsehaut.
Die schottische Indie-Institution kommt auch diesmal mit neuem Material zu uns nach München und beweist erneut, warum Robert Smith sie nicht mehr von der Bühne lässt. Die Haus- und Hofband von The Cure wird auch dieses Jahr wieder das Vorprogramm bestreiten. Wir verlosen Freikarten!

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Wer The Twilight Sad schon einmal live gesehen hat, weiß: Das ist kein Konzert, das man nebenbei mitnimmt, sondern ein emotionaler Ausnahmezustand mit Gitarrenwänden, die sich wie Nebel über das Publikum legen. Schon seit ihrem Debüt Fourteen Autumns and Fifteen Winters bauen die Schotten Songs, die eher Landschaften sind als klassische Indie-Tracks. Dabei klingt vieles gleichzeitig zerbrechlich und brachial, als würde Shoegaze mit Post-Punk um die letzten Gefühle am Venue-Boden kämpfen. Und genau diese Mischung macht die Band seit Jahren zu einem der bestgehüteten Geheimnisse des alternativen Gitarrenuniversums.

Nicht ohne Grund schwärmt The-Cure-Mastermind Robert Smith schon seit Jahren öffentlich und ununterbrochen von ihnen. Nicht umsonst nimmt er die Band seit Jahren mit auf Tour, demnächst auch wieder für die großen Shows 2026, die u.a. auch zweimal nach Berlin kommen. Während andere Vorbands die Bude warm spielen, schaffen es The Twilight Sad, ganze Hallen in melancholische Ekstase zu versetzen. Trotzdem funktionieren sie vielleicht gerade deshalb noch besser in kleinen Clubs. Dort wo aus elegischem Indie plötzlich etwas Intimes, fast schon Kathartisches wird.

Mit der neuen Single Waiting For The Phone Call, auf der Smith selbst Gitarre spielt, deutet sich auch das neue Album It’s the Long Goodbye an, welches am 27. März erscheinen wird. Der Song klingt wie ein nächtlicher Monolog zwischen Hoffnung und Verlust. Klar, denn Sänger James Graham verarbeitet darin persönliche Tragödien, und das ohne jemals in Kitsch zu kippen. Und gerade deshalb treffen die Songs einen oft so hart. Eben weil sie sich nie anbiedern. Stattdessen wachsen sie langsam, bauen Druck auf und entladen sich genau dann, wenn man nicht mehr damit rechnet.

“WAITING FOR THE PHONE CALL is about grief, love, and mental illness. These things took over my life and I became ill. I lost the person most important to me in one of the cruellest ways. I’ve always used writing as a method of processing and coping with my emotions. My emotions became a problem and I couldn’t control them. Writing music with Andy… especially the past seven years had been both the escape and the opportunity to process and try and make sense of life. We’ve all been waiting on a phone call that can change our lives at some point. This unfortunately focuses on a phone call that you never want to have.”

Und genau diese Intensität macht die kommende Clubtour so spannend. Denn statt riesiger Cure-Bühnen stehen diesmal wieder verschwitzte Räume auf dem Plan. Vor allem in München, wo das Ampere schon öfter bewiesen hat, dass große Gefühle und epische Melancholie wenig Platz brauchen.

Die Gewinner*innen unserer Kartenverlosung wurden informiert.


curt präsentiert: The Twilight Sad > Homepage // 15. April 2026 // Ampere // Beginn 20 Uhr // VVK 28 EUR zzgl. Gebühren