Neun Jahre nach dem letzten Longplayer The Catastrophist Thrill veröffentlichte die Instrumental-Kombo Tortoise aus Chicago, die in den 90ern den Begriff Postrock mitprägte, letzten Oktober ihr 8. Studioalbum. Touch ist, wie die Vorgänger auch, auf dem Label Thrill Jockey verortet – dabei in bester Gesellschaft mit alten Labelkollegen wie Pontiak, Radian und The Sea and the Cake.
Kunstvoll arrangiert und sorgfältig abgemischt schlängeln sich die jazzig angehauchten Instrumental-Kompositionen aus Krautrock und Electronica durch den Kopf eines imaginären Roadtrips.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Tortoise arbeiten seit jeher als Kollektiv; die fünf Multiinstrumentalisten produzieren ihre Alben gemeinsam und beziehen bei all ihren kreativen Entscheidungen, die Meinung über Songstrukturen, Instrumentierungen oder ungewöhnliche Taktarten in tortoiser Manier, aller Bandmitglieder mit ein. Diese Gespräche fanden immer persönlich statt, doch seit dem letzten Album sind die Mitglieder geografisch verstreut gewesen, was die Proben vor der Produktion zwar nicht unmöglich, aber zumindest etwas verkomplizierte.
„Es ist das erste Album, das wir aufgenommen haben, ohne dass alles in Chicago stattfand“, sagt Gitarrist und Bassist Parker. „Zwei von uns leben zu in Chicago, zwei hier in Los Angeles und John [McEntire] in Portland, Oregon. Wir haben an verschiedenen Orten aufgenommen. Aber das Seltsame ist, dass es in gewisser Weise die harmonischste Session war, die wir je hatten.“
Die Gewinner*innen unserer Kartenverlosung wurden informiert.
curt präsentiert: Tortoise >Homepage // 12. April // Technikum // Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr // VVK: ab 37 Euro zzgl. Gebühren // Veranstalter: Target Concerts
