Egal, ob in einem Club oder in einem bestuhlten Konzertsaal, Jazzanova schaffen Bewegungen, erzeugen Rituale und brechen mit Hörgewohnheiten. Da ihre Musik ursprünglich stark aus DJ-/Produzentenarbeit kommt und erst später in eine große Live-Band übersetzt wurde, entsteht daraus eine eigene Form zwischen Clubabend und Jazzkonzert. Für Jazzanova gibt es immer noch keine Vorlage dafür, was sie sind. Sie erfinden die Regeln weiterhin selbst: Elektronische Elemente, Samples, Bass, Schlagzeug, Bläser und Percussion liegen übereinander. Man muss sich nicht entscheiden, ob man zuhört oder tanzt. Bei Jazzanova kann beides gleichzeitig passieren. Die perfekte Balance zwischen Jazz und elektronischer Musik.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenJazzanova ist ein Berliner DJ-, Produzenten- und Musikerkollektiv, das als einer der wichtigsten Vertreter des Nu Jazz gilt. 1995 trafen sich die Musiker in der Berliner Clubszene. Dort spielten sie Jazz, brasilianische Musik, Funk, Soul, Latin und House – alte Platten, aber mit einem modernen Touch. Und weil sie ihre eigene Musik für ihre DJ-Sets schaffen wollten, entstand Jazzanova. 1997 erschien die Single „Fedime’s Flight“, die international Aufmerksamkeit erregte.
Parallel gründeten sie das Label Sonar Kollektiv, eine wichtige Plattform für elektronische und jazznahe Musik. So beschreibt einer der Gründer, Jürgen von Knoblauch, die Anfänge: „Als DJ-Kollektiv haben wir in den 90er Jahren Jazz in all seinen Facetten gespielt und das Publikum mit einem damals neuen Sound begeistert.“
Live bekommt das dichte Klanggeflecht am Nikolaustag im Ampere eine zusätzliche Tiefe durch die soulgetränkte Stimme von Sänger Wayne Snow – virtuose Improvisationen mit einem tighten Groove.
Jazzanova Live Feat. Wayne Snow > Homepage // DJ-Support: Michael Reinboth & Jürgen von Knoblauch (Jazzanova) // 06. Dezember 2026 // Ampere // Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr // VVK ab 39,78 Euro inkl. Gebühren
