Foto: Lewis Evans

12. März
Geese

Chaos & Kontrollverlust: Geese landen endlich im Backstage

Am 12. März stürmen die New Yorker Wundertüten-Rock-Alchemisten Geese das Backstage und bringen ihr neues Klangmonster Getting Killed erstmals live nach München. Was der Abend verspricht? Eine Achterbahn aus Post-Punk-Abgründen, Country-Schlenkern und völlig unberechenbarer Bühnenenergie. curt verlost die letzten Tickets!

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Es gibt Bands, die kommen auf die Bühne, spielen ein Set runter und verschwinden wieder. Und dann gibt es Geese, ein Quartett aus Brooklyn, das klingt, als hätte jemand Indie Rock in einen Hochspannungszaun gedrückt und vergessen, ihn wieder auszuschalten. Seit ihr Debüt Projector (2021) wie ein Defibrillator durch die Szene gejagt ist, gelten die vier als eine der spannendsten Rock-Mutationen der letzten Jahre. Und weil sie gerne widersprechen, lieferten sie mit 3D Country (2023) direkt einen Country-Rock-Freakout hinterher, das bis heute so frei im Wind flattert wie ein Fahnenmast auf Pilzen.

Jetzt ist es also da, Getting Killed, ihr neues Album und gleichzeitig der Name eines zehn Tage langen Kreativ-Kollapses in Los Angeles, produziert von Kenny Beats, der sonst Rapper seziert, aber offenbar auch was mit Gitarren anfangen kann. Und ja: Man hört diesen Sessions an, dass hier niemand geschlafen hat. Die Songs wirken, als wären sie in einem Sturm entstanden. Einer dieser Stürme, bei dem sich Mülltonnen, Fahrradkörbe und Songskizzen gegenseitig anbrüllen. Mal schwelgt Cameron Winter in zarten Indie-Momenten, dann wieder prügelt Emily Green ihren Gitarrenverstärker in die Knie. Dazwischen Dom DiGesu am Bass, der den Presslufthammer mit Gefühl bedient, und Max Bassin, der am Schlagzeug fuhrwerkt, als würde er sich gegen eine Invasion wehren.

Und genau dieses Chaos, dieses „Wir wissen nicht, was gleich passiert, aber wir wollen es wissen“, macht Geese live so irre mitreißend. Auf Festivals hat die Band ihr neues Material bereits getestet. Ergebnis: Die Leute stehen mit offenen Mündern da, während Geese von himmlisch zu hysterisch wechseln, ohne einmal zu blinzeln. Wer Songs wie Taxes, Trinidad oder Cobra hört, versteht sofort warum.

München darf sich also auf einen Abend freuen, der zwischen Kunst, Kontrollverlust und unverschämt cleveren Melodien schaukelt. Wer einmal sehen will, wie Indie-Rock 2026 wirklich aussehen kann, sollte sich noch fix die letzten Tickets bei unserer Glücksfee sichern.

Die Gewinner*innen unserer Kartenverlosung wurden informiert.


curt präsentiert: Geese > Homepage // Support: Westside Cowboy // 12. März 2026 // Backstage Werk (verlegt aus dem Technikum) // Beginn 20 Uhr // ausverkauft!